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3/29/2015

ein lächeln aufsetzen, man glaubt es sogar selbst, die magische flüssigkeit, die sich ihren weg von der kehle bis zum magen brennt, im blut landet und das lachen beinahe vom herzen kommen lässt. es sind zu viele menschen, man kennt die ganzen namen nicht mehr, sie flirtet mit einem kerl, viel geflüster, ''wenn sie mit ihm rummacht lach ich sie morgen aus!'', ohne zu wissen, dass man an ihrer stelle landen wird. man stoßt an, steht plötzlich bei anderen menschen, weiß nicht, wo sie ist, aber es ist auch egal. ''wir trinken jetzt mal was richtiges!'', der schnaps brennt einem die kehle weg, aber man lächelt, alles okay, und mit alkohol hat man ja sowieso kein problem. bekommt eine flasche in die hand gedrückt, setzt an und trinkt trinkt trinkt, schon wieder dieser scheiß schnaps. irgendwas zwischen lachen, weinen und kotzen, die entscheidung fällt auf lachen, man steht bei irgendwelchen kerlen, wird festgehalten, weil man nicht mehr alleine stehen kann. she's a supergirl and supergirls don't cry. irgendjemand spielt gitarre und singt, hab seinen namen an dem abend sicherlich an die tausend mal vergessen. will die party gegen 11 mit zwei kerlen richtung bar verlassen, wird noch davon abgehalten, der alkohol wirkt, man hat schon wieder zu viel getrunken, alles ist benebelt und irgendwann setzt das gehirn komplett aus. 8 uhr morgens, man wird wach, wer zum teufel ist der kerl, der neben ihr liegt? man ist komplett ausgetrocknet, fühlt sich wie ein fisch ohne wasser, trinkt fast eine ganze flasche wasser, aber der durst geht nicht weg. sollte sich auch nicht zu schnell bewegen, weil das bett sonst entscheidet, zur achterbahn zu werden. alle werden wach. du hast mit x, y und z rumgemacht! oups, einer ist noch anwesend, zieht mich den restlichen morgen damit auf. deswegen hasse ich es, partygeschichten am morgen danach noch sehen zu müssen. also wenn a. nicht gelogen hat, habt ihr euch gestern geküsst. also dann doch wieder die magischen vier. man weiß selber nichts mehr, also ist es auch egal. es ist sowieso alles egal. denkt wieder an die klingen, die eventuell auch mal zu tief schneiden könnten, während man mit ihr auf der couch sitzt und sich gemeinsam mit den anderen auslacht. das leben ist doch so schön, und ich wäre am liebsten gestern schon tot gewesen. und die klingen, die ich angeblich weggeworfen habe, sind noch immer in meinem schrank. und ich weiß nicht mehr, wie lange ich dem druck standhalten kann. wie lange ich dem druck, mich von einer klippe zu stürzen, unterdrücken kann. I'm sorry, I'm totally messed up. 

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