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2/08/2015

irgendwie komisch, wenn man sich eingestehen muss, dass man sich immer schlimmer verhält. ein immer größeres arschloch wird, und es einem auch irgendwie egal ist. man denkt nicht mehr darüber nach, ob das eigene verhalten jemanden verletzen könnte. man legt es sogar irgendwie darauf an. eine gute frage ist, wieso ich das alles tue. ist es der unglaublich starke drang mich selbst zu zerstören, oder ist es, weil ich emotionale nähe nicht mehr ertragen kann und am liebsten jeden wegstoßen würde? ich weiß es nicht. wahrscheinlich eine mischung aus beidem. ich hab angst davor irgendwann komplett alleine dazustehen, aber es fällt mir auch so verdammt schwer nähe einzulassen. mich auf andere menschen einzulassen. vor allem bei kerlen. ich kann deren nähe nicht ertragen, und doch ist es irgendwie ein erfolgsgefühl wenn man merkt, dass man positiv bei ihnen ankommt. und man selber komplett kalt bleibt. langsam macht es mir angst, was ich tun muss, um überhaupt irgendetwas spüren zu können, auch wenn es meistens in schmerzen endet. über welche leichen ich gehen muss und wie viele menschen ich in der zukunft deswegen verlieren werde. und dann wahrscheinlich immer noch nicht aufhören werde. weil alles besser als diese dumpfe leere ist, die sich immer weiter durch meinen körper frisst. 

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