mir gehts nicht besonders gut, ich weiß nicht mal warum. fühle mich so verloren, das leben zieht an mir vorbei und ich bekomme nichts mehr mit, weiß gar nicht wie ich mich auf etwas konzentrieren soll, will eigentlich niemanden mehr sehen, erst eine woche schule und ich breche schon fast zusammen, keine ahnung wie alles weiter gehen soll. wie ich jemals mein abi schaffen soll, wenn mir allein beim gedanken daran schon schlecht wird. wie soll ich jemals studieren, oder alleine wohnen, ohne mich umzubringen. der gedanke an den tod ist wieder so verlockend, die stimmen halten ihren mund nicht mehr, werden immer lauter, drängender. vielleicht bin ich einfach wirklich zu unfähig zum leben, vielleicht wurde ich nicht zum glücklich sein bestimmt, habe es nie gelernt, nie verdient. ich versuche ein normales, geregeltes leben zu führen, komme jeden morgen aus dem bett, verlasse das haus, gehe zur schule, auch wenn schwänzen so verlockend ist, mache sport, versuche die klingen aus meinen gedanken zu streichen, die küchenmesser nicht allzu lange zu betrachten, aber ich habe angst, irgendwann die kontrolle zu verlieren. wenn ich überhaupt noch kontrolle über irgendetwas habe, wahrscheinlich habe ich die sowieso schon verloren. lasse keine gefühle mehr zu, so gut wie jeder ist mir egal, niemand kann mir weh tun, außer ich, und das mache ich wirklich oft genug. mein glück liegt in meinen händen und ich zerquetsche es, mehr und mehr.. und ich kann nicht damit aufhören, weiß nicht wie ich meinen griff lockeren kann, das leben wieder zulassen kann
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