alles war gut, der erste praktikumstag grandiös. mir ging es gut, wirklich. dann nach hause kommen, die stimmung sinkt. ins bad, zittern. niemand ist da, niemand wird etwas bemerken. wen interessiert es auch? niemanden. niemanden. zitternd die klinge rausholen, warten. soll ich? soll ich nicht? was würde es für einen unterschied machen? einen großen, einen verdammt großen. die tränen kommen wieder, das zittern wird immer stärker. ich habe angst. angst, alleine zu enden. angst, freunde zu verlieren, an den tod oder sonstiges. ich schotte mich selber ab, baue eine mauer, ohne es zu realisieren. mir ging es doch gut. wirklich? ja. nein. ja. doch die mauer ist instabil von der einen seite. schotte ich mich von den anderen ab, schotte ich mich auch gleichzeitig von mir ab und irgendwann fällt alles ineinander. und lässt die leere wieder kommen, den schmerz, die überforderung, diese verdammte angst. ich bin ein versager, werde immer einer sein. entscheide mich aber doch im letzten moment dagegen und ende mit dem finger im hals über'm klo. klasse, gut gemacht. auf dem richtigen weg sein sieht anders aus. und, wie war das nochmal? ganz oder garnicht, ne?
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