''the truth is that stupid people think that intelligent people are insane''
alles verschwimmt in einem strudel aus hass und schmerz, vollkommene gefühlslosigkeit. alles ist einem gleichgültig und gleichzeitig spürt man so unglaublich viel, zu viel, ist kurz vorm zusammenbrechen. ich glaube, ich fange bald wieder mit dem schneiden an. so gerne würde man was tröstliches, was hilfreiches sagen, doch die sätze, die man bildet, ergeben keinen sinn und würden sowieso nichts besser machen. man ist nicht mehr in der position, in der man ihr helfen kann, man entfernt sich immer weiter von ihr, von allen anderen auch. ist das nicht eine nebenwirkung? komplette isolation. so in etwa kann das sogar hinhauen. man weiß schon lange, dass etwas nicht mit einem stimmt, dass irgendwas im gehirn kaputt oder falsch ist. man will niemanden sehen, man will gar nichts mehr sehen, liegt in der dunkelheit und hat doch verdammte angst, aber das licht würde man niemals anmachen, zu viel, alles ist zu viel. am wochenende sieht man gar keinen sinn mehr darin, aufzustehen und verbringt den großteil des tages im bett. mal zehn stunden, dann fünfzehn und auch mal an die zwanzig stunden. und trotzdem ist man unglaublich müde, egal ob man zwei, vier, acht, zwölf oder fünfzehn stunden schläft. man ist so müde vom leben. lebensmüde. es ist einem klar, dass es nichts harmloses ist. man ist sich bewusst, dass man psychisch krank ist, irgendwie zumindest, ein wenig vielleicht, oder auch nicht. doch man lebt trotzdem weiter, man muss, auch wenn man nicht will. lass das bitte alles vorbei sein, bitte.
1 Kommentar:
lebensmüde
was für ein wort
was für ein wortspiel,
das einen nachdenken lässt.
ich mag dein neues schwarzes design sehr. wie kommt es das du es von weiß auf schwarz geändert hast?
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