das kleine monster in deinem kopf, das dich von
innen auffrisst, deinen verstand betäubt, dir zuflüstert,
alles dunkel werden lässt, dich kalt werden lässt, du
wirst schwächer, kälter, alles ist gleichgültig, nur diese
eine sache ist wichtig, solange du leer bist, lässt es dich
in ruhe, doch je mehr es wird, desto lauter wird es in dir
man zögert das zu bett gehen jeden tag so weit wie möglich raus. ich bin doch gar nicht müde, ich brauche keinen schlaf, ich schaffe das auch so, ich kann am wochenende schlafen. doch in wahrheit hat man einfach angst. denn mit der dunkelheit kommen auch die monster wieder, die die panik und diese fürchterlichen stimmen mitbringen. 1:00am, irgendwann fallen einem fast die augen zu, man ist seit 18 stunden auf den beinen und das macht der körper nicht lange mit. doch sobald man das buch weglegt, das licht ausschaltet, alles in dunkelheit taucht und im bett liegt, stirbt man fast vor angst. der realistische teil in einem weiß, dass nichts passieren wird, dass keine monster unterm bett oder im schrank lauern. doch der kranke teil hat nicht angst vor dieser art von monstern, sondern vor dem monster im eigenem kopf, das mit der zeit immer dominanter wird. tränen laufen einem über die wangen, hinterlassen mascaraflecken auf dem kissen und der bettdecke, gänsehaut breitet sich auf dem körper aus, man zittert, obwohl einem doch gar nicht kalt ist, doch es ist so kalt in einem drin, das herz schlägt einen unregelmäßigen takt, viel zu schnell und mit zu vielen aussetzern. ein paar stunden wälzt man sich unruhig im bett, weint die meiste zeit dabei, ohne einen grund zu sehen. alles scheint so irreal. man nimmt sich gar nicht wahr, sieht sich von außen. das bist nicht du. zwischen vier und fünf uhr am morgen fällt man in einen unruhigen schlaf, der nach zwei oder drei stunden von dem schrillen klingeln des weckers unterbrochen wird. leben, leck mich am arsch.
''How do you run away from things that are in your head?''
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