mit bereits mehr als genug alkohol intus die shishabar betreten, die beste freundin an der seite, ein paar schlucke jacky cola, gelächter. sich von irgendwelchen typen einen drink ausgeben lassen, den in kürzester zeit runterkippen, einen zweiten in die hand gedrückt bekommen. einige schlücke nehmen, nach draußen gehen, um nach ihr zu suchen, währenddessen von den typen in eine stille ecke geschoben werden, sich hinsetzen. 'komm, wir gehen da hinten hin, da ist es ruhiger', nicht mehr aufstehen können, alles dreht sich. ein körper rechts, einer links, irgendeine zunge im hals, mir ist so kotzschlecht. hände überall am körper, eine andere zunge im hals, sie schreit meinen namen. 'ich glaube, sie sucht mich, ich sollte hingehn', 'nein, du bist nicht gemeint', wieder eine zunge im hals, hände an meinen brüsten, unter meinem top, an meinem oberschenkel. nein, nein, nein, alles friert ein, als die finger in die hose fahren, den weg in mich finden, jegliche bewegung ist unmöglich, ein stechender schmerz breitet sich aus. versuchen, aufzustehen, wegzugehen, doch daran gehindert werden. vor einer geöffneten hose stehen, seine erregung sehen, hände überall, kurz vorm kotzen stehen. sehen, wie menschen auf uns zugehen, die hände sind weg, wegtorkeln, so schnell es geht, die bluse mit zitternden händen zuknöpfen. sie dicht hinter mir spüren, 'du hattest doch keine angst? wir hätten dir nicht weh getan', schmerzen in der magengrube, mir ist so verdammt schlecht, kann sie in der bar nicht finden, wieder raus. eine hand auf der schulter spüren, 'komm, wir fahren dich heim', nein, nein, nein. in irgendeine richtung geschoben werden, hören, wie sie meinen namen ruft. erleichterung, 'ach, komm, wir fahren dich echt heim', zu ihr laufen, ins taxi steigen. zuhause ankommen, viel zu spät, mit tränen in den augen in einen kurzen schlaf fallen.
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