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7/21/2014

manchmal ist es weniger schmerzvoll, die klinge ans fleisch zu setzen und ordentlich durchzuzieh'n, als sich mit seinen gedanken auseinanderzusetzen. das herz ist umschlungen von stacheldraht, das seinen weg immer weiter ins innere frisst. die einmal rettende hand hat sich schon längst um die kehle gelegt, immer fester zudrückend. türen und fenster haben sich geschlossen, jeglichen fluchtweg versperrt, einen eingesperrt. das glück fließt wie seide durch die finger, lässt sich nicht festhalten, egal wie sehr man es versucht. man rennt, aber auch das ziel entfernt sich immer weiter, noch schneller, als man rennen kann. alles explodiert, und alles ist taub vor schmerz. 

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