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5/06/2014

schließt man die augen, stellt man sich meist eine perfekte parallelwelt vor, die die schatten verdrängen soll, manchmal erfolgreich, andere male weniger erfolgreich. der duft des frühlings, der aufwachenden natur in der nase, die wärmende sonne auf der haut, die weder zu schwach, noch zu stark ist, vogelgezwitscher, äste, die durch den wind wehen, wassergeplätscher in den ohren, ein schwaches lächeln auf den lippen, das doch ehrlicher als jedes laute lachen ist. das gefühl von erde, gras, natur unter den handflächen, barfuß laufen, selbst über die steinigsten straßen, den geruch von warmen asphalt im sommerregen, der das gehirn verwöhnt. die kleinen momente, die einen vergessen lassen, eine kleine zufriedenheit erwecken, für einen kurzen, manchmal größeren, augenblick. eines tages wird man es vielleicht doch schaffen, seine parallelwelt zur wirklichkeit werden zu lassen. 

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