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4/06/2014

they tell me I'm too young to understand

leben ist einsam, leben ist dunkel, tut weh, lässt das herz gefrieren. der verstand arbeitet auf hochtouren, wo das herz übernehmen sollte. nach und nach verschwindet der überlebungsinstinkt, sieht das auto wenige zentimeter vor einem zum stillstand kommen, nicht ein muskel regt sich. blick starr geradeaus, jeder herzschmerz wird ignoriert, verdrängt. jedes wort ein messerstich, das einen ohne schmerz langsam verbluten, taub werden lässt. schließt die augen mit dem wunsch, sie nie wieder öffnen zu müssen, möchte seinen kopf für immer zum schweigen bringen. doch abschied nehmen ist niemals leicht, auch wenn einem manchmal nichts anderes übrig bleibt. 

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