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2/20/2014

der alkohol pulsiert wieder durch den kopf, zaubert ein dämliches grinsen ins gesicht, die welt um einen herum verschwimmt, wirkt weniger bedrohlich. schließt die augen für ein paar sekunden, öffnet sie stunden später, die zeit rauscht unbemerkt an einem vorbei, radiert den schmerz für einige augenblicke aus, nimmt die angst weg. die augen sind glasig, anscheinend sind sie der spiegel der seele, die wohl schon lange nicht mehr intakt ist, zweifle schon lange an ihrer existenz, ein schwarzes loch, das sich mehr und mehr ausbreitet. die roten linien am bein brennen wieder, interessiert sich für den psychischen schmerz schon lange gar nicht mehr, presst die hand auf die sowieso schon entzündeten schnitte, versucht das gefühl der vergangenen berührungen am körper zu verdrängen, ballt die hände zu fäusten, kämpft gegen die tränen an, wird immer stärker im krieg, immer schwächer. das lächeln, mit dem man durch die menschenmenge läuft, das man sich schon selbst abkauft, bevor die nacht die monster wieder in den vordergrund bringt, sie mit jeder handlung nährt, brennt sich ein. gibt sich viel zu oft situationen hin, die einen systematisch zerstören, all die kerle, der ganze alkohol, das nikotion gemischt mit hasch, die einen immer näher ans ziel bringen, den verstand immer weiter auflösen. wie soll sich jemand für einen interessiert, wenn man es selber nicht tut, der selbstrespekt ist schon lange weg, wurde weg gesoffen, weg gekifft, weg gefickt, nichts mehr da, worauf man stolz sein könnte. vermisse das kleine mädchen, das noch vor kurze zeit an meiner stelle war, intelligentere entscheidungen traf, wie konnte das alles nur passieren, wie konnte sie das zulassen? sehe nur noch eine vertraute fremde im spiegel, löse mich immer mehr von ihr, das leben lässt immer mehr nach, verblasst nach und nach

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