auf einen guten abend. kipp den schnaps runter, der die kehle herunterbrennt und deinen körper für einige momente in flammen setzt, mit dem ziel das gehirn lahm zu legen. was es ihm auch nach einiger zeit gelingt, zu viele gesichter überall, deine hände überall an meinem körper, lache die panik weg, alles ist gut, alles ist gut. kriegst von jeder seite einen becher angedreht, was auch immer, das leben ist sowieso nichts mehr wert, das dumme, betrunkene grinsen setzt sich auf meinem gesicht fest, weiß gar nicht mehr ob ich geradeaus oder schlangenlinien laufe, ist ja auch egal. enden plötzlich alleine, deine lippen auf meinen, deine händen an meinem körper, die mauer hinter meinem rücken, kein fluchtweg. seine lippen auf meinen, sein hände an meinem arsch, beinen, brüsten, überall, tränen die ihn nicht interessieren. es passiert nicht wirklich, er existieren nur noch in meinem kopf, er ist weit weg, es ist vorbei, und trotzdem noch so real. ich fange an zu zittern, ich schreie und doch kommt kein wort über meine lippen, wieder zurück in die menge, immer noch am zittern, die panik geht nicht weg, all das alles wird gut eingerede hilft nicht mehr, breche in ihren armen fast zusammen, er ist immer noch da, mehr alkohol, viel viel mehr. ich lande bei ihm zuhause, sein körper an meinem, der vor panik nur noch am beben ist, nein, nein, nein, das ist so falsch. so falsch. halte die tränen zurück, und ihn, was mache ich hier überhaupt. mein kopf ist taub, mein herz friert ein, ja, von wegen mir geht es gut..
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