läuft kichernd durch die menschenmenge, es ist so kalt und gleichzeitig ist man von solch einer wärme erfüllt, drauf bedacht den vodka nicht zu verschütten, bis man bei den anderen ankommt, ein fettes grinsen im gesicht, anstoßen und runter damit, die wärme die sich von der kehle bis in den kompletten körper ausbreitet, den verstand benebelt und die geräusche und gedanken leiser werden lässt. will diesen moment für immer festhalten, bekommt eine flasche in die hand gedrückt, lässt ein paar schlucke die kehle hinabgleiten und reicht sie weiter, hält plötzlich eine zigarette in der hand, anzünden und in die lungen ziehen, einen moment genießen, rauslassen, immer noch kichernd, orientierungslos, vergisst die menschenmenge um sich rum, sieht in das lachende gesicht seiner freunde, schwankt ein wenig, fühlt sich so lebendig.
es ist schon komisch, wenn man die meisten glücklichen momente, die man früher hatte, nur mit alkohol in verbindung bringt. haha, schon etwas verwunderlich, dass niemals eine abhängigkeit existiert hat - es wundert mich wirklich. vorallem in meiner damaligen lage, aber es hat mich wohl einfach nicht genug zerstört, haha. und das es sich in so wenigen monaten so krass verändert hat, hatte ich niemals erwartet. dass ich mich jemals so krass verändern würde. es ist jetzt april und vor ein paar monaten habe ich mir geschworen, dass ich eine therapie anfangen würde, wenn es mir jetzt nicht besser gehen würde. aber das ist nicht mehr nötig, denke ich. ich bin stabil, mir geht es eigentlich gut und ich freue mich auf die nächsten wochen, monate, jahre. ich bin gespannt, was das leben noch bringt und auch die stimmen werden immer leiser, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob sie jemals verschwinden werden. aber sie setzen mir nicht mehr so sehr zu, da ich sie nicht lasse. vielleicht bin ich psychisch krank, wer weiß. ich hab nicht die stabilsten nerven, habe meine gefühle nicht unbedingt unter kontrolle, aber ist das nicht egal? ich meine, was ist so schlimm daran, dass ich wegen jeder kleinigkeiten loslachen oder losheulen muss? zeigt mir das nicht einfach, das ich lebe? das ich mich nicht verstecken muss? das ich fühle und nicht eine leblose hülle meiner selbst bin?
es ist schon komisch, wenn man die meisten glücklichen momente, die man früher hatte, nur mit alkohol in verbindung bringt. haha, schon etwas verwunderlich, dass niemals eine abhängigkeit existiert hat - es wundert mich wirklich. vorallem in meiner damaligen lage, aber es hat mich wohl einfach nicht genug zerstört, haha. und das es sich in so wenigen monaten so krass verändert hat, hatte ich niemals erwartet. dass ich mich jemals so krass verändern würde. es ist jetzt april und vor ein paar monaten habe ich mir geschworen, dass ich eine therapie anfangen würde, wenn es mir jetzt nicht besser gehen würde. aber das ist nicht mehr nötig, denke ich. ich bin stabil, mir geht es eigentlich gut und ich freue mich auf die nächsten wochen, monate, jahre. ich bin gespannt, was das leben noch bringt und auch die stimmen werden immer leiser, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob sie jemals verschwinden werden. aber sie setzen mir nicht mehr so sehr zu, da ich sie nicht lasse. vielleicht bin ich psychisch krank, wer weiß. ich hab nicht die stabilsten nerven, habe meine gefühle nicht unbedingt unter kontrolle, aber ist das nicht egal? ich meine, was ist so schlimm daran, dass ich wegen jeder kleinigkeiten loslachen oder losheulen muss? zeigt mir das nicht einfach, das ich lebe? das ich mich nicht verstecken muss? das ich fühle und nicht eine leblose hülle meiner selbst bin?
1 Kommentar:
Ich würde an deiner Stelle trotzdem mal mit einem Therapeuten reden. Erstmal zum "Vorgespräch", der wird dir dann sagen, was er davon hält. Du musst letztlich keine Therapie machen, zwingen kann man dich ja nicht, aber vielleicht solltest du dir anhören, was er zu sagen hat :)
Ich wünsch dir alles Gute!
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