12/12/2012
ich bin im moment ständig zwischen wie-geil-ist-alles-ich-könnte-die-ganze-welt-umarmen und alles-ist-scheiße-lasst-mich-doch-einfach-sterben. und ich kann nicht mehr. ich bin andauernd müde und fühle mich erschlagen, krank. ich habe angst, wahnsinnig zu werden. die panikattacken kommen wieder, schlimmer als damals. ich versinke in einem strudel aus angst, hass und gleichgültigkeit. es interessiert mich gar nichts mehr. ich versinke in meinen büchern, schalte die realität komplett aus, bin total überfordert, wenn ich unter vielen menschen bin. so viele gesichter, stimmen, geschichten. menschen machen mir nicht nur angst, sie widern mich auch an. jeder einzelne von ihnen. jede umarmung, jede unerwartete berührung lässt mich kälter und kälter werden, ein kleiner stromschlag nach dem anderem. meine eltern machen sich sorgen, weil ich so krank aussehe. ,,guck dir ihre augen an, als würde sie gleich tot umfallen'' danke vater. und es interessiert mich nicht. sie sollen mich bloß in ruhe lassen, egal wie. von mir aus könnten sie tot umfallen, solange sie mich in ruhe lassen. ich weiß nicht, was ich machen soll. am freitag muss ich wieder in die schule und ich habe so angst. ich kann das nicht. höre meine eltern streiten, vor ein paar wochen wurde ich noch wütend, habe geheult und jetzt sitze ich da, unterdrücke ein hysterisches lachen, sollen sie sich doch die köpfe einschlagen, mir doch egal. dreh die musik lauter, um mir die scheiße nicht anhören zu müssen. es interessiert mich nicht, dass ich in der schule schlechter werde, die nächsten arbeiten total verkacken werde und mich eigentlich um einen praktikumsplatz kümmern sollte. es ist mir scheißegal. was würde das ändern? nichts. ich komme morgens kaum aus dem bett, einschlafen kann ich auch nicht, liege stundenlang wach, voller panik und tränen, die aber auch immer weniger werden. vollkommene kälte. ich bin wie zwei personen, der unterschied wird immer deutlicher. die eine person ist voller wut. wut auf alles und jeden. und doch bereit, etwas zu ändern. voller hoffnung, irgendwie. die andere ist allem gegenüber gleichgültig, voller panik. ich hasse immer mehr menschen, hinterfrage alles. die personen, die mir so verdammt wichtig waren, machen mich so verdammt wütend, weil sie mir so verdammt wichtig sind und ich das nicht will. ich möchte nicht von anderen abhängig sein. vorallem nicht von leuten, die sich selbst nicht gut tun. ich hasse mich. in meinem zimmer dulde ich nur noch meine katze. jeder, der sich wagt, es zu betreten, wird angefaucht. und es tut mir leid, aber in diesen momenten verliere ich mich selbst. als würde das monster aus mir sprechen. ich erinnere mich an diese momente auch nicht. ich hab das gefühl, dass eine menge erinnerungen von mir wie gelöscht sind. wenn ich versuche, mich daran zu erinnern, wie ich gestern abend im bett lag, zitternd vor angst, kann ich mich nicht mehr wirklich daran erinnern. ich weiß, dass es passiert ist, aber ich weiß nicht, wie ich mich dabei gefühlt habe. als ob ich da gar keine gefühle hatte, nicht wirklich in meinem körper war, sondern daneber stand. und das macht mir so angst. was ist nur mit mir los?
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3 Kommentare:
Hey, ok ich kann dich verstehen, dass dich das sauer macht, aber ich mach das bild nicht mittels der aufmerksamkeit. für mich ist mein blog wie mein tagebuch und was ich in meinem 'echten' leben nicht zeigen kann, das lasse ich an meinem blog aus, weil er meiner ist und ich hier alles veröffentlichen kann, was ich fühle und denke. tut mir leid, wenn du das dann mit dem bild falsch aufnimmst tut mir das leid :/
liebe grüße :)
immer wenn ich deine texte lese, denke ich das könnte ich geschrieben haben,
danke auch du bist ein toller menschen und ich hoffe dir geht es bald besser! :*
ich weiß, ist schon bisschen länger her, dass du mir geschrieben hast, aber ich habe wohl nicht die richtigen worte gefunden um die zu antworten.
habe ich jetzt auch noch nicht, aber was solls. clair ist gegangen und hat mich verlassen. aber ist ja auch irgendwie egal, ich hab genug von gefühlen, sie machen mich krank.
aber du, du wolltest doch auf dich aufpassen. ich wünsche dir so vieles und noch so viel mehr.
<3 sven.
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