12/30/2012
die letzte verbindung zur realität bricht ab. die sicherungen brennen durch. man denkt nicht nach, man steht bloß auf. man schließt die tür hinter sich ab, kniet sich hin und kotzt sich die seele aus dem leib. den letzten funken widerstand. ohne es überhaupt zu realisieren. es passiert automatisch. man hat keinen willen mehr. der blick in den spiegel zeigt das, was er auch die letzten wochen gezeigt hat. man erkennt sich selbst nicht mehr. du hast gewonnen, und ich habe verloren. du bist der einzige halt, der mir noch bleibt. halt mich fest, ich kämpfe nicht mehr gegen dich an. ich habe mir eingebildet, den kapf gewonnen zu haben, doch das hab ich nicht. leg deine krallen um mich, bestrafe mich, ich habe mich gewehrt. das wird nie wieder vorkommen, ich schwöre es. ich schwöre es. drücke zu, die finger färben sich mit blut, verräterblut. ich will nicht mehr, begleite mich zum abgrund und lass mich fallen. wie damals. die orangenen pillen vermischt mit der sünde, die man das klo runterspült. mach mich rein.
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1 Kommentar:
weißt du wie sehr ich deine texte liebe?
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