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11/25/2012

die einnsamkeit frisst einen wieder auf, es tut weh, ja, aber auf der anderen seite ist man auch froh darüber, niemandem mehr genügen zu müssen, sich nicht mehr beweisen zu müssen. und doch tut es weh, zu sehen, wie egal man jedem eigentlich ist, das man nichts als ein kleiner, jämmerlicher zeitvertreib ist. aber man weiß, dass man selber schuld daran ist. man lässt niemanden an sich ran, seit jahren nicht. man täuscht den menschen, die einem wichtig sind, vor, dass sie einen kennen und doch wissen sie nichts über mich, außer die kleinen dinge, die ich bereit bin preiszugeben. es wundert mich auch nicht, dass ich den meisten mit der zeit auf die nerven gehe, das ist sogar meine absicht. ich bin lieber alleine, als jemanden zu vertrauen. denn jemanden zu vertrauen bedeutet die kontrolle an jemanden abzugeben, sich verletztbar zu machen und ich kann nicht noch mehr verletzt werden, ohne komplett zu zerbrechen.

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